SEO für Einsteiger: Was gehört eigentlich alles zur Suchmaschinenoptimierung?
Eine Website kann gut aussehen, technisch funktionieren und Ihr Unternehmen treffend präsentieren und trotzdem über Google kaum gefunden werden.
Genau an diesem Punkt kommt SEO ins Spiel.
Die Abkürzung steht für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Dahinter steckt allerdings weit mehr, als ein paar Keywords auf einer Website zu verteilen. SEO betrifft die Technik einer Website, ihre Inhalte, ihre Struktur und ihre Verlinkungen. Hinzu kommen externe Signale, die Suchmaschinen dabei helfen, die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit einer Website einzuschätzen.
Google selbst beschreibt SEO vereinfacht als Maßnahmen, die Suchmaschinen helfen, Inhalte zu verstehen, und Nutzenden dabei helfen, eine Website über die Suche zu finden und einzuschätzen.
Für Unternehmen bedeutet das: Wer über die organische Suche gefunden werden möchte, sollte SEO bereits bei der Website mitdenken und anschließend kontinuierlich weiterführen.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Bereiche zur Suchmaschinenoptimierung gehören, wie Sie einen ersten Eindruck vom SEO-Stand Ihrer Website bekommen und welche Punkte Sie direkt selbst überprüfen können.
Kurzfassung für Eilige
SEO sorgt dafür, dass Suchmaschinen Ihre Website technisch erreichen, ihre Inhalte verstehen und diese zu passenden Suchanfragen ausspielen können.
Dafür greifen verschiedene Bereiche ineinander:
- Technisches SEO schafft die Voraussetzungen dafür, dass Suchmaschinen Ihre Website crawlen und indexieren können.
- Onpage-SEO optimiert einzelne Seiten und deren Struktur.
- Content-SEO beschäftigt sich damit, welche Inhalte zu welchen Suchintentionen benötigt werden.
- Offpage-SEO betrachtet Signale außerhalb der eigenen Website, insbesondere relevante Verlinkungen.
Einen ersten Eindruck von Ihrer eigenen Website liefern unter anderem die Google Search Console und PageSpeed Insights. SEO-Tools wie SISTRIX, Semrush, Ahrefs oder Screaming Frog können die Analyse ergänzen.
Und auch ohne umfangreiches SEO-Projekt können Sie anfangen: Prüfen Sie Seitentitel und Meta-Descriptions, Alt-Texte Ihrer Bilder, Überschriften, interne Links und doppelte Inhalte.
Wichtig ist nur, diese Einzelmaßnahmen nicht mit einer vollständigen SEO-Strategie zu verwechseln.
Sie möchten wissen, wo Ihre Website bei SEO steht?
Wir analysieren, wo technische, strukturelle und inhaltliche Potenziale liegen und welche Maßnahmen für Ihre Website tatsächlich sinnvoll sind.
Direkt zu den wichtigsten Themen
- Warum ist SEO für Unternehmen wichtig?
- Welche Bereiche gehören zur Suchmaschinenoptimierung?
- Wie können Sie den SEO-Stand Ihrer Website prüfen?
- Welche SEO-Maßnahmen können Sie selbst umsetzen?
- Wann lohnt sich professionelle SEO-Unterstützung?
Was ist SEO eigentlich?
Suchmaschinen haben eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe: Sie müssen riesige Mengen an Inhalten erfassen und für eine konkrete Suchanfrage möglichst passende Ergebnisse auswählen.
Damit eine Website in diesen Ergebnissen auftauchen kann, muss eine Suchmaschine ihre Seiten zunächst finden, aufrufen und verarbeiten können. Anschließend muss sie verstehen, worum es auf der jeweiligen Seite geht und für welche Suchanfragen der Inhalt relevant sein könnte.
SEO setzt an diesen Punkten an.
Suchmaschinenoptimierung umfasst Maßnahmen, mit denen Websites für Suchmaschinen technisch zugänglich und ihre Inhalte verständlich gemacht werden. Gleichzeitig sollen die Seiten die Fragen und Bedürfnisse der Menschen erfüllen, die über eine Suchmaschine darauf gelangen.
Das Ziel lautet deshalb nicht einfach: „Wir wollen bei Google auf Platz 1.“
Die wichtigere Frage ist: Bei welchen Suchanfragen soll Ihr Unternehmen überhaupt gefunden werden?
Ein Unternehmen aus Leipzig, das individuelle Software für andere Unternehmen entwickelt, braucht keine möglichst große Zahl beliebiger Websitebesuche. Interessant sind Suchanfragen von Personen, die tatsächlich nach einer passenden Lösung oder einem Dienstleister suchen.
Damit beginnt SEO schon vor der Optimierung einzelner Texte. Sie müssen verstehen, wonach Ihre Zielgruppe sucht, welche Absicht hinter diesen Suchanfragen steckt und welche Inhalte darauf eine passende Antwort geben können.
Warum ist SEO für Unternehmen wichtig?
Die organische Suche ist ein Weg, über den potenzielle Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden können. Anders als bei Suchmaschinenwerbung bezahlen Sie dabei nicht für jeden einzelnen Klick auf Ihre Website.
Das bedeutet allerdings nicht, dass organische Sichtbarkeit kostenlos entsteht. SEO benötigt Zeit, fachliche Arbeit und eine laufende Weiterentwicklung.
Eine einmal optimierte Seite bleibt nicht automatisch dauerhaft erfolgreich. Wettbewerber veröffentlichen neue Inhalte. Suchverhalten verändert sich. Websites werden technisch weiterentwickelt und Google passt seine Suchsysteme laufend an.
SEO ist deshalb weniger als einmaliges Projekt zu verstehen, sondern als fortlaufende Aufgabe.
Gerade bei Unternehmenswebsites kommt noch ein weiterer Punkt hinzu: SEO betrifft selten nur das Marketing. Technische Entscheidungen aus der Webentwicklung können die Auffindbarkeit beeinflussen. Die Seitenstruktur entscheidet darüber, wie Inhalte miteinander verbunden sind. Redaktionelle Entscheidungen wirken sich darauf aus, welche Themen eine Website überhaupt abdeckt.
Deshalb lässt sich SEO auch nicht sinnvoll auf „ein paar Keywords“ reduzieren.
Was gehört alles zu SEO?
Wer sich zum ersten Mal intensiver mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie Technical SEO, Onpage, Offpage, Content, Backlinks, Crawling oder Indexierung.
Für einen ersten Überblick hilft eine Einteilung in vier Bereiche:
Technisches SEO: Kann Google Ihre Website richtig verarbeiten?
Bevor ein Inhalt gute Rankings erzielen kann, muss er für die Suchmaschine erreichbar und verarbeitbar sein.
Technisches SEO beschäftigt sich mit genau dieser Grundlage. Dazu gehört beispielsweise die Frage, ob wichtige Seiten von Suchmaschinen gecrawlt und indexiert werden können. Auch Weiterleitungen, Canonical-Tags, XML-Sitemaps, der Umgang mit nicht mehr vorhandenen Seiten oder die interne Seitenarchitektur spielen eine Rolle.
Hinzu kommt die Performance der Website. Lange Ladezeiten oder technische Probleme sind nicht nur ein SEO-Thema. Sie betreffen unmittelbar die Menschen, die Ihre Website nutzen.
Google empfiehlt für suchfreundliche Websites unter anderem, auf Geschwindigkeit, Sicherheit, Barrierefreiheit und die Nutzbarkeit auf verschiedenen Geräten zu achten. Bei kleinen Websites lassen sich manche technische Probleme noch relativ schnell erkennen. Bei gewachsenen Websites, Shops oder Systemen mit mehreren Sprachversionen wird die Analyse deutlich komplexer.
Technisches SEO sorgt also dafür, dass die Grundlage stimmt.
Onpage-SEO: Was passiert auf der einzelnen Seite?
Onpage-SEO umfasst Optimierungen, die direkt auf Ihrer Website stattfinden.
Dazu zählen unter anderem Seitentitel, Meta-Descriptions, Überschriften, interne Links, URLs und die Struktur der Inhalte. Auch die Frage, ob mehrere Seiten unbeabsichtigt dasselbe Thema behandeln, gehört in diesen Bereich.
Nehmen wir eine Leistungsseite zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Schon anhand von URL, Title, Hauptüberschrift und Inhalt sollte verständlich werden, welches Thema diese Seite behandelt.
Dabei geht es nicht darum, dasselbe Keyword möglichst oft unterzubringen. Eine Seite sollte ein Thema verständlich und vollständig behandeln und zu der Suchintention passen, für die sie gefunden werden soll.
Auch die interne Verlinkung ist wichtig. Sie hilft Nutzenden dabei, verwandte Inhalte zu entdecken, und gibt Suchmaschinen Hinweise auf Zusammenhänge innerhalb der Website.
Ein Blogbeitrag über SEO kann beispielsweise auf eine passende Leistungsseite zur Suchmaschinenoptimierung verweisen. Umgekehrt kann die Leistungsseite weiterführende Wissensbeiträge anbieten. So entsteht eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Informationen und Angebot.
Content und SEO: Welche Inhalte werden überhaupt gesucht?
SEO-Content beginnt nicht beim Schreiben. Zuerst steht die Frage, was potenzielle Kunden tatsächlich wissen möchten.
Dafür werden Suchbegriffe und Themen recherchiert und anschließend nach ihrer Suchintention eingeordnet. Sucht jemand nach „Was ist SEO?“, besteht ein anderes Informationsbedürfnis als bei „SEO Agentur Leipzig“. Die erste Anfrage verlangt vor allem nach einer Erklärung. Bei der zweiten ist bereits deutlich wahrscheinlicher, dass ein Dienstleister gesucht wird.
Diese Unterschiede sollten sich in den Inhalten einer Website widerspiegeln. Ein Wissensbeitrag kann grundlegende Fragen beantworten, während eine Leistungsseite erklärt, wie eine Zusammenarbeit aussieht und welche Leistungen angeboten werden.
Guter SEO-Content entsteht deshalb nicht dadurch, dass ein vorhandener Text nachträglich mit Suchbegriffen angereichert wird. Thema, Suchintention und Zweck der jeweiligen Seite sollten bereits vor dem Schreiben klar sein.
Auch vorhandene Inhalte gehören regelmäßig auf den Prüfstand. Manche Beiträge sind nach einigen Jahren fachlich überholt. Andere konkurrieren mit neueren Seiten derselben Website oder beantworten die eigentliche Suchanfrage nicht mehr ausreichend.
SEO bedeutet deshalb nicht automatisch, ständig neue Inhalte zu produzieren. Manchmal ist die Überarbeitung einer bestehenden Seite die sinnvollere Maßnahme.
Offpage-SEO: Was passiert außerhalb Ihrer Website?
Nicht alle SEO-Faktoren liegen auf der eigenen Website. Beim Offpage-SEO geht es um Signale von außerhalb. Ein bekanntes Beispiel sind Backlinks, also Links von anderen Websites auf Ihre eigene.
Solche Verlinkungen können Suchmaschinen Hinweise darauf geben, dass eine Website oder ein Inhalt relevant ist. Entscheidend ist dabei nicht einfach die Menge. Ein thematisch passender Link aus einer seriösen Quelle kann wesentlich sinnvoller sein als eine große Zahl beliebiger Links.
Links können beispielsweise entstehen, weil ein Fachbeitrag zitiert wird, ein Unternehmen in einem Branchenverzeichnis gelistet ist oder eine andere Website auf ein hilfreiches Werkzeug, eine Studie oder einen Ratgeber verweist.
Offpage-SEO lässt sich deshalb nur begrenzt direkt auf der eigenen Website bearbeiten. Es hängt auch davon ab, ob Inhalte und Unternehmen außerhalb der eigenen Domain sichtbar und erwähnenswert sind.
Und was ist mit GEO?
Neben SEO taucht inzwischen häufiger der Begriff Generative Engine Optimization (GEO) auf. Dabei geht es vereinfacht darum, Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch von KI-basierten Such- und Antwortsystemen verstanden und berücksichtigt werden können.
Für diesen Beitrag reicht dazu ein wichtiger Punkt: GEO macht SEO nicht überflüssig.
Eine technisch erreichbare Website, verständliche Inhalte, klare Strukturen und nachvollziehbare Themenzusammenhänge bleiben eine wichtige Grundlage. Wer bei SEO noch grundlegende Baustellen hat, sollte deshalb nicht ausschließlich auf die nächste Entwicklung im Suchmarkt schauen.
Was wir Ihnen zum Thema GEO für Ihre eigene Sichtbarkeit in Suchmaschinen bieten, lesen Sie auch auf unserer Leistungsseite zu GEO.
Wie finden Sie heraus, wo Ihre Website bei SEO steht?
Sie müssen nicht sofort ein umfangreiches SEO-Audit beauftragen, um einen ersten Eindruck zu bekommen.
Ein guter Ausgangspunkt ist die Google Search Console. Das kostenlose Google-Tool zeigt unter anderem, über welche Suchanfragen Ihre Website in der Google-Suche erscheint, wie viele Impressionen und Klicks sie erhält und welche durchschnittlichen Positionen erreicht werden.
Schauen Sie beispielsweise nach:
- Welche Suchanfragen bringen bereits Besucher auf Ihre Website?
- Welche Seiten erhalten viele Impressionen, aber nur wenige Klicks?
- Gibt es relevante Themen, bei denen Ihre Website bereits sichtbar ist, aber noch keine guten Positionen erreicht?
Diese Daten liefern keine fertige SEO-Strategie. Sie zeigen Ihnen aber, wie Google Search Ihre Website aktuell ausspielt und wo sich eine genauere Analyse lohnen könnte.
Für einen ersten technischen Blick eignet sich außerdem PageSpeed Insights. Das Google-Tool analysiert einzelne URLs für Mobilgeräte und Desktop und liefert Informationen zur Nutzererfahrung sowie Hinweise auf mögliche Verbesserungen. Dabei werden sowohl Labor- als auch Felddaten berücksichtigt, sofern entsprechende Daten verfügbar sind.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche SEO-Tools, beispielsweise: SISTRIX, Semrush, Ahrefs, Screaming Frog SEO Spider oder auch Seobility.
Die Ergebnisse solcher Tools sollten Sie allerdings nicht als Schulnote für Ihre Website verstehen. Ein niedriger oder hoher Score allein beantwortet noch nicht, welche Maßnahmen für Ihr Unternehmen Priorität haben. Ein Tool erkennt Probleme. Die Einordnung bleibt die eigentliche Arbeit.
Was können Sie selbst sofort für SEO tun?
Sie müssen nicht auf ein vollständiges SEO-Konzept warten, um offensichtliche Schwachstellen zu korrigieren. Einige Punkte können Sie direkt auf Ihrer Website überprüfen.
Jede wichtige Seite sollte einen passenden Title besitzen, der das Thema der Seite klar beschreibt. Vermeiden Sie generische Titel wie „Startseite“ oder mehrfach identische Seitentitel.
Prüfen Sie anschließend die Meta-Description. Sie sollte knapp erklären, was Nutzende auf der Seite erwartet, und einen konkreten Grund liefern, das Suchergebnis aufzurufen.
Google kann für Suchergebnisse allerdings auch andere Textausschnitte aus der jeweiligen Seite verwenden. Eine Meta-Description ist deshalb keine Garantie dafür, dass genau dieser Text angezeigt wird.
Überschriften helfen dabei, Inhalte zu erfassen und zu gliedern.
Prüfen Sie, ob jede Seite eine eindeutige Hauptüberschrift (H1) besitzt und ob die folgenden Zwischenüberschriften logisch aufgebaut sind. Eine H2 sollte einen Abschnitt unterhalb der Hauptüberschrift eröffnen. Eine H3 untergliedert diesen Abschnitt weiter.
Nutzen Sie Überschriften nicht nur, weil eine bestimmte Schriftgröße optisch gefällt. Die Gestaltung gehört ins Design, die Hierarchie in die Struktur des Inhalts.
Alt-Texte beschreiben den relevanten Inhalt eines Bildes. Sie sind vor allem für die Barrierefreiheit wichtig und können Suchmaschinen zusätzlichen Kontext geben.
Beschreiben Sie deshalb, was auf einem inhaltlich relevanten Bild zu sehen ist. Verzichten Sie darauf, Keywords ohne Bezug zum Bild unterzubringen.
Rein dekorative Bilder benötigen dagegen keine ausführliche Beschreibung.
Testen Sie einige Ihrer wichtigsten URLs mit PageSpeed Insights. Besonders interessant sind die Startseite, zentrale Leistungsseiten und Seiten, über die bereits viele Besucher einsteigen.
Große Bilddateien, unnötige Skripte oder technische Altlasten können die Performance belasten.
Versuchen Sie dabei nicht, blind jedem einzelnen Hinweis eines Tools hinterherzulaufen. Entscheidend ist, welche Probleme die Nutzung der Website tatsächlich beeinträchtigen und welche Maßnahmen technisch sinnvoll umgesetzt werden können.
Prüfen Sie, ob dieselben oder nahezu identische Inhalte auf mehreren URLs Ihrer Website vorhanden sind.
Das kann beispielsweise passieren, wenn Leistungen mehrfach beschrieben, alte Seiten nicht sauber entfernt oder unterschiedliche URL-Varianten erzeugt wurden.
Nicht jedes Textfragment, das an mehreren Stellen vorkommt, ist automatisch problematisch. Wenn jedoch mehrere Seiten dieselbe Suchintention bedienen, sollten Sie genauer hinschauen: Welche Seite soll für das Thema gefunden werden?
Wenn Sie in einem Beitrag ein Thema erwähnen, zu dem bereits eine passende Seite existiert, verlinken Sie diese.
Nutzen Sie dabei aussagekräftige Linktexte. „Mehr über unsere Suchmaschinenoptimierung erfahren“ gibt mehr Kontext als ein isoliertes „hier klicken“.
Gehen Sie auch ältere Beiträge durch. Häufig entstehen neue Leistungsseiten oder Wissensartikel, auf die ältere Inhalte noch gar nicht verweisen.
SEO ist mehr als eine Checkliste
Die Punkte oben sind ein guter Anfang. Sie zeigen gleichzeitig, warum SEO schnell umfangreich wird. Ein optimierter Seitentitel löst kein Crawling-Problem. Eine schnelle Website beantwortet noch keine Suchintention. Ein guter Ratgeber gleicht keine fehlerhafte Seitenarchitektur aus.
Deshalb lohnt sich der Blick auf die Website als Ganzes.
Welche Seiten sollen gefunden werden? Für welche Suchanfragen? Sind diese Seiten technisch erreichbar? Passt ihr Inhalt zur jeweiligen Suchintention? Gibt es Überschneidungen mit anderen URLs? Wie entwickeln sich Rankings und Klicks? Und welche Maßnahmen haben für das Unternehmen tatsächlich wirtschaftliche Relevanz?
Spätestens an diesem Punkt reichen automatisierte Tool-Berichte allein nicht mehr aus.
Wann lohnt sich eine SEO-Agentur?
Sie können viele Grundlagen selbst prüfen und einzelne Verbesserungen direkt umsetzen. Das ist sogar sinnvoll, weil ein grundlegendes Verständnis von SEO die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern erleichtert.
Professionelle Unterstützung wird interessant, wenn die Fragen größer werden.
Wenn beispielsweise die organische Sichtbarkeit über längere Zeit sinkt, ein Relaunch ansteht, zahlreiche technische Fehler auftreten oder unklar ist, welche Inhalte überhaupt benötigt werden, sollte SEO systematisch betrachtet werden. Dasselbe gilt, wenn intern schlicht die Zeit oder das Fachwissen für eine kontinuierliche Optimierung fehlt.
Genau hier setzen wir bei Xenio Marketing an.
Wir betrachten Suchmaschinenoptimierung nicht losgelöst von Ihrer Website. SEO hängt mit Webentwicklung, Content, Nutzerführung und Online-Marketing zusammen. Deshalb prüfen wir technische Voraussetzungen ebenso wie Seitenstruktur, Suchintentionen und bestehende Inhalte.
Das Ziel ist keine möglichst lange Liste an SEO-Maßnahmen. Entscheidend ist, welche davon Ihre Website tatsächlich voranbringen.
Fazit: Fangen Sie an, aber hören Sie nicht bei den Basics auf
Wenn Sie Ihre Website bisher kaum unter SEO-Gesichtspunkten betrachtet haben, beginnen Sie ruhig mit den einfachen Dingen.
Öffnen Sie Ihre wichtigsten Seiten und prüfen Sie Title, Meta-Description und Überschriften. Schauen Sie nach fehlenden Alt-Texten. Öffnen Sie die Search Console und sehen Sie sich an, über welche Suchanfragen Ihre Website bereits gefunden wird. Testen Sie zentrale Seiten mit PageSpeed Insights.
Damit haben Sie wahrscheinlich schon die ersten Aufgaben für Ihre To-do-Liste.
Danach lohnt sich der größere Blick. Denn sobald SEO gezielt neue Sichtbarkeit und qualifizierte Websitebesuche erzeugen soll, müssen technische, inhaltliche und strategische Entscheidungen zusammenpassen.
Und falls Sie beim Blick in Search Console, Rankings und Website-Struktur feststellen, dass Ihre To-do-Liste plötzlich länger geworden ist als geplant: Wir können das übernehmen. Wir analysieren Ihre Website, priorisieren die Baustellen und entwickeln daraus die passenden SEO-Maßnahmen für Ihr Unternehmen.
Häufige Fragen zum Thema SEO
SEO steht für Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Dazu gehören alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Suchmaschinen eine Website technisch erfassen, ihre Inhalte verstehen und sie bei passenden Suchanfragen anzeigen können. SEO umfasst deshalb nicht nur Keywords und Texte, sondern auch technische Voraussetzungen, Seitenstruktur, interne Verlinkungen und externe Signale wie Backlinks.
SEO wirkt in der Regel nicht sofort. Wie schnell Veränderungen sichtbar werden, hängt unter anderem vom Ausgangszustand der Website, dem Wettbewerb und der jeweiligen Maßnahme ab. Technische Korrekturen können sich anders auswirken als der Aufbau neuer Inhalte. Deshalb sollte SEO als kontinuierliche Aufgabe betrachtet und die Entwicklung regelmäßig anhand von Daten überprüft werden.
Einige SEO-Grundlagen können Sie selbst umsetzen. Dazu gehören beispielsweise aussagekräftige Seitentitel und Meta-Descriptions, eine logische Überschriftenstruktur, Alt-Texte für relevante Bilder und sinnvolle interne Links. Auch die Google Search Console und PageSpeed Insights bieten eine erste Orientierung. Bei technischen Problemen, größeren Websites oder einer langfristigen SEO-Strategie kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.
Für einen ersten Blick auf die eigene Website eignen sich die Google Search Console und PageSpeed Insights. Ergänzend können SEO-Tools wie SISTRIX, Semrush, Ahrefs, Screaming Frog SEO Spider oder Seobility genutzt werden. Die Ergebnisse sollten allerdings nicht isoliert betrachtet werden: Ein Tool kann Auffälligkeiten und mögliche Probleme zeigen, ersetzt aber nicht deren fachliche Einordnung.
Onpage-SEO umfasst Optimierungen auf der eigenen Website. Dazu zählen zum Beispiel Seitentitel, Überschriften, URLs, interne Links und die Struktur der Inhalte. Offpage-SEO betrachtet dagegen Signale außerhalb der eigenen Website. Dazu gehören insbesondere relevante Backlinks von anderen Websites.
Ja. Mit Generative Engine Optimization, kurz GEO, wächst zwar ein weiterer Bereich der Suchoptimierung. Viele Voraussetzungen überschneiden sich jedoch mit SEO: Inhalte müssen technisch erreichbar, verständlich aufgebaut und thematisch eindeutig sein. GEO sollte deshalb nicht als Ersatz für SEO betrachtet werden, sondern baut auf vielen seiner Grundlagen auf.
Eine SEO-Agentur kann sinnvoll sein, wenn organische Sichtbarkeit fehlt oder zurückgeht, ein Website-Relaunch ansteht, technische Probleme auftreten oder eine langfristige Content- und SEO-Strategie entwickelt werden soll. Auch wenn intern Zeit oder Fachwissen für die kontinuierliche Optimierung fehlen, kann externe Unterstützung helfen, Maßnahmen zu priorisieren und systematisch umzusetzen.
Xenio Marketing unterstützt Unternehmen bei der Suchmaschinenoptimierung ganzheitlich: von technischem SEO über Seitenstruktur und Content bis zur laufenden Optimierung. Als Marketingagentur in Leipzig verbindet Xenio SEO mit Webentwicklung, Nutzerführung und Online-Marketing. Dadurch können technische und inhaltliche SEO-Maßnahmen gemeinsam betrachtet und nach ihrer Relevanz für die jeweilige Website priorisiert werden.
Das ist besonders für Unternehmen sinnvoll, die SEO nicht als einzelne Maßnahme, sondern als Teil ihrer Website- und Online-Marketing-Strategie angehen möchten. Xenio analysiert bestehende Websites, identifiziert Optimierungspotenziale und entwickelt daraus passende SEO-Maßnahmen für das jeweilige Unternehmen.